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14 Januar 2018

[Rezension] Eine Insel zwischen Himmel und Meer

Titel: Eine Insel zwischen Himmel und Meer
Autorin: Lauren Wolk
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.02.2018
Seitenzahl: 288 Seiten
Preis: 14,95 Euro






Als Crow noch ein Baby war, wurde sie an eine Insel angespült, auf der Osh lebte. Er zog sie groß und je älter sie wurde, desto stärker wurde ihr Wunsch zu wissen, woher sie eigentlich kam. Miss Maggie, eine Freundin von beiden, unterstützt beide bei der Suche und keiner kann ahnen, wohin ihre Suchen führen würde...




Meinung

Lauren Wolk ist bereits schon durch ihr Werk "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" bekannt geworden. Dieses Buch habe ich bislang leider noch nicht gelesen, von da an war es eine kleine Überraschung, als ich diese Geschichte gelesen habe.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist nicht unbedingt das auffälligste und schönste, jedoch weiß man sofort, dass es ein interessantes und schönes Jugendbuch werden könnte. Auch das Boot im Sonnenuntergang auf dem Cover spricht für die Geschichte und man merkt, dass sich hier Gedanken gemacht wurden.

Bevor die richtige Geschichte überhaupt anfängt, gibt es ein kleines Interview am Anfang. Dieses habe ich mir auch direkt durchgelesen und es wird ein kleines bisschen gespoilert. Ich hätte mir gewünscht, dass es eher am Ende verschoben werden würde, allerdings kann man es auch überspringen und erst nach dem Beenden des Buches lesen.

Dort wurde auch erwählt, dass Lauren Wolk Erfahrungen als Lyrikerin hat. Dies kann man, wie ich finde, sehr gut im Buch erkennen, da ihr Schreibstil schon sehr poetisch ist und vielleicht nicht jedem gefällt. Bei mir gab es auch ein paar Stellen, wo ich mir nicht so viel Tiefgang gewünscht hätte, aber es hat mir größtenteils sogar gefallen. Denn es gab der kleinen Protagonistin das gewisse Etwas, welches sie so sonderbar uns einzigartig erscheinen ließ.

Das Mädchen Crow wurde ja von Osh großgezogen, welcher in einer selbst erbauten Hütte lebte. So lernte sie das Hummerfangen und das Suchen am Strand nach brauchbaren Dingen. Miss Maggie hat auch einen Großteil in die Erziehung eingebaut und unterrichtete sie sogar. Für ein kleines Mädchen könnte man also sagen, dass sie schon sehr erwachsen drüber kam. Aber genau das hat mir an der Geschichte schon sehr gefallen.

Man sollte hier allerdings nicht zu viel erwarten, wie zum Beispiel, dass diese Suche nach der Herkunft von Crow total verwinkelt ist und es lange dauert, bis sie diesen Ort findet. Dem ist leider nicht so. Es ist eher eine lockerleichte Geschichte, welche vor sich hin plätschert. Das Ende jedoch wurde dann doch etwas spannender, was meiner Meinung nach allerdings nicht hätte nötig sein müssen. Denn es war schon fast so, als hätte die Autorin erst am Ende realisiert, dass ja noch etwas Spannendes passieren müsse.


Fazit

Für viele Erwachsene könnte diese Geschichte vielleicht zu kindlich sein, deswegen würde ich es eher jungen Jugendlichen empfehlen. Mir hat der Schreibstil und die Geschichte rund um Crow sehr gefallen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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