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29 Juli 2018

[Rezension] Aschenkindel - Das wahre Märchen






Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 276
Altersempfehlung: /
Meine Wertung: 4,5 Sterne
Reihe: Einzelband
Verlag: HarperCollins


Claerie wird von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt. Als ihre gute Fee mit einer Einladung zum Ball des Prinzen kommt, würde sie lieber ablehnen. Denn sie möchte sich unter keinen Umständen an irgendeinen Mann binden. Doch als sie im verbotenen Wald einen Fremden trifft, gerät ihre Welt ins wanken...


Meinung



Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste, denn ich war auf der Suche nach einer guten Märchenadoption. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, denn er spricht von einem selbstständigen Mädchen, welches sich nicht dem erstbesten an dem Hals wirft. Und das ist doch eine schöne Voraussetzung für ein gutes Buch. Das Cover hat mich auch direkt angesprochen. Es sagt zwar nicht viel über das Buch aus, aber trotzdem mag ich es auf eine Weise. 

"Aschenkindel" ist aus der Sicht von Claerie geschrieben worden, welche ich direkt nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr frech, was das Buch aber auch so einzigartig macht. Außerdem ist sie eigenständig und definitiv loyal. Es wird immer wieder verdeutlicht, dass sie selbst die Menschen liebt, welche sie schlecht behandeln. Insgesamt ist es meiner Meinung nach eine perfekte Hauptprotagonistin, was eher selten vorkommt :)

Dann gibt es noch eine andere Hauptperson, mit dem natürlich auch eine Liebesgeschichte zusammenhängt. Über diesen Mann möchte ich aber nicht zu viel sagen, außer, dass er wirklich perfekt zu Claerie passt und ich ihn lieb gewonnen habe, wobei es aber auch Momente gab, an dem ich ihm am liebsten am Kragen gepackt und durchgeschüttelt hätte. Mit ihm sind einige Überraschungen und Wendungen verbunden. 

Man kann diese Geschichte schon als Märchenadoption betrachten. Ich finde jedoch, dass es in zwei Teile unterteilt ist. Die erste Hälfte des Buches erinnert definitiv an das Märchen Cinderella/Aschenputtel. Die zweite Hälfte ist aber deutlich abgewandelt und mit einem anderen Ende, was mir sehr gefallen hat. 
Die Welt, in der dieses  Buch spielt, wurde sehr gut beschrieben und es wurden viele Namen von Ländern erwähnt. Da wäre es schon praktisch und schön gewesen, wenn eine Karte vorhanden gewesen wäre, aber auch so ist es nicht schlimm :)
Mit dem Ende bin ich zufrieden und auch wenn ich finde, dass man sich vielleicht noch die ein oder andere Wendung ausdenken könnte, ist es eine schöne und süße Geschichte, die von dem Humor der Hauptprotagonisten lebt und somit eine einzigartige Geschichte schafft!

Fazit




 Es ist eine süße Märchenadoption, die praktisch von dem Humor der Charaktere lebt und die Autorin hat es geschafft einzigartige Elemente einzuarbeiten. Auch Emotionen haben nicht gefehlt und insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne.

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